Themenvorschlag für die Presse
Die Wette auf den offenen Standard
Ein Münchner Gründer veröffentlicht zuerst das Format und erst danach das Geschäft drumherum. Seine Wette: Interaktive Graphic Novels brauchen einen EPUB-Moment dringender als eine weitere Plattform.
Die Geschichte
Digitale Comics haben nie ein gemeinsames Containerformat bekommen. Jede Plattform hat ihr eigenes erfunden, und wer sich angemeldet hat, saß darin fest. PanelWave veröffentlicht ein JSON-Format für interaktive Graphic Novels unter CC BY 4.0, liefert einen MIT-lizenzierten Player zur Darstellung und verkauft erst danach ein Autorenwerkzeug, das darauf aufsetzt. Die Wette: Ein offener Standard mit kostenlosem Reader schafft Vertrauen und Verbreitung, die eine proprietäre Plattform nicht erreicht – und darauf kann eine faire kommerzielle Ebene aufbauen, so wie bei E-Books.
Warum jetzt
Webtoons haben gezeigt, dass es das Publikum gibt, Motion Comics, dass es Lust auf Ton und Bewegung hat. Mit KI-Werkzeugen kann heute ein Ein-Personen-Unternehmen alle drei Ebenen bauen. Das Format erreichte im August 2026 nach fünf abwärtskompatiblen Releases Version 1.5, der Player im September Version 1.0. Das CMS öffnet seine geschlossene Beta im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse.
Die wichtigsten Fakten
- Das Format ist ein einziges JSON-Manifest, validiert durch ein öffentliches JSON Schema; Kapitel sind Graphen aus Panels, keine Seitenfolgen.
- Lizenzen: Format CC BY 4.0, Player und Werkzeuge MIT, CMS proprietär. Die Lizenzen der Inhalte berührt das Format nie.
- Jedes 1.0-Manifest ist auch unter 1.5 gültig; Änderungen laufen über einen öffentlichen RFC-Prozess und semantische Versionierung.
- Werkzeuge: ein Kommandozeilen-Validator, TypeScript-Typen, ein Open-Source-Referenz-Player und eine öffentliche Dokumentation.
Hintergrundmaterial
Die Dokumentation ist öffentlich und zitierfähig, die Blogbeiträge erklären die Hintergründe.
Dokumentation
Blog
- Warum es PanelWave gibt(der Gründungsbeitrag)
- Warum graphbasierte Navigation?
- Der PanelWave Player ist da