Themenvorschlag für die Presse
Mehrsprachig veröffentlichen
Europas Comicmarkt spricht ein Dutzend Sprachen. PanelWave speichert jeden Text pro Sprache, lokalisiert Zeichnungen und Audio als Varianten und lässt Lesende mitten in der Geschichte die Sprache wechseln – ohne Neuladen.
Die Geschichte
Einen Comic zu übersetzen hieß bisher, jede Seite neu zu lettern. Im PanelWave-Format wird jeder Text, den Lesende sehen, pro Sprache gespeichert, und die Sprechblasen passen ihr Lettering selbst an. Zeichnungen und Sprachaufnahmen können eigene Fassungen pro Sprache haben. Das CMS extrahiert die Texte, liefert per maschineller Übersetzung einen ersten Entwurf, tauscht XLIFF-Dateien mit professionellen Übersetzerinnen und Übersetzern aus, pflegt Glossar und Translation Memory und erzeugt gesprochene Dialogzeilen pro Figur. Der Player folgt einer Fallback-Kette, sodass ein teilweise übersetztes Werk nie Lücken zeigt.
Warum jetzt
Bande dessinée und Graphic Novel sind von Haus aus europäisch und mehrsprachig. Das Unternehmen sitzt in München; seine erste öffentliche Bühne ist die Frankfurter Buchmesse, die weltgrößte Messe für den Rechtehandel. Für Lokalisierungswerkzeuge geben Verlage schon heute Geld aus.
Die wichtigsten Fakten
- Sprachcodes folgen BCP-47; ein Werk legt seine Sprachen fest und eine Standardsprache als letzten Fallback.
- Maschinell übersetzte Texte bleiben gekennzeichnet, bis jemand sie bestätigt. Ändert sich der Ausgangstext, werden Übersetzungen zur Prüfung als veraltet markiert.
- Sprachaufnahmen pro Sprechblase lassen sich hochladen oder generieren; jede Figur hat eine Standardstimme.
- Alternativtexte, Untertitel und Transkripte werden ebenfalls lokalisiert, sodass die Barrierefreiheit der Sprache der Lesenden folgt.
Hintergrundmaterial
Die Dokumentation ist öffentlich und zitierfähig, die Blogbeiträge erklären die Hintergründe.
Blog
- Mehrsprachig veröffentlichen in 5 Schritten(die Schritt-für-Schritt-Anleitung)
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