Acht Kerninnovationen – und alles drumherum
Was eine Graphic Novel auf dem Bildschirm kann
PanelWave bewahrt, was Comics großartig macht – die Zeichnung, das Panel, das eigene Lesetempo – und ergänzt, was auf Papier nie möglich war. Hier findest du alles in der Reihenfolge, in der wir es dir am Zeichenbrett erklären würden.
01 · Warum an einem alten Druckformat festhalten?
Für den Bildschirm gemacht – nicht draufgequetscht
Eine gedruckte Seite ist ein festes Rechteck: stumm, starr, in genau einer Größe. Auf dem Smartphone heißt das: mit zwei Fingern zoomen. Ein Bildschirm kann mehr. Er ordnet dieselben Panels für jedes Gerät an, lässt ein Panel sich bewegen, gibt einer Szene ihren Klang und lässt Lesende tippen und wählen. PanelWave bewahrt die Zeichnungen und das Erzähltempo des Comics – und ergänzt, was Bildschirme gut können.
- Ein Werk, elf Layouts. Smartphone hochkant, Tablet, Desktop, großer Bildschirm, quadratisch, flexibles Querformat, A4 und US Letter (hoch und quer) sowie 16:9-Video. Jedes Format ordnet dieselben Panels in einem eigenen Seitenlayout an – der Reader wählt das passende und wechselt, sobald das Gerät gedreht wird.
- Seitenansicht und Panelansicht. Lesende sehen die ganze Seite so, wie du sie komponiert hast, oder lesen Panel für Panel mit Übergängen – Schnitt, Überblendung, Gleiten, Zoom, Schieben, Überdecken. Auf kleinen Bildschirmen schneidet der Reader ein Panel um den Fokusbereich zu, den du markierst – nicht einfach um die Mitte.
- Videopanels. Einzelne Panels können sich bewegen – Regen, Atem, ein flackerndes Licht –, während der Rest der Seite stillsteht. Als Loop, Ping-Pong oder einmalig.
02 · Eine Zeichnung, die atmet
Videopanels: deine Zeichnungen in Bewegung
Animiere eine Zeichnung mit dem KI-Videotool, das du ohnehin nutzt, oder animiere sie selbst. Dann ziehst du den Clip in ein Panel und legst fest, wie er abläuft. Webversion, Posterbild und rückwärts laufende Kopie erstellt PanelWave für dich. Nur dieses eine Panel bewegt sich – der Rest der Seite bleibt dein Comic.
- Vier Abspielarten. Einmal abspielen und auf dem letzten Bild stehen bleiben, als Loop, vor und zurück (Ping-Pong) – oder einmal abspielen und dann ab einem Zeitpunkt loopen, den du auf dem Filmstreifen auswählst.
- Drei Startarten. Wenn das Panel ins Bild kommt, beim Überfahren mit der Maus (Seitenansicht) oder per Tippen – perfekt für eine Enthüllung, die Lesende selbst auslösen.
- Hochladen, fertig. Jeder Upload bekommt eine H.264-Webversion, ein automatisches Posterbild und Filmstreifen-Vorschaubilder. Bei Ping-Pong entsteht zusätzlich eine rückwärts laufende Kopie, damit auch der Rücklauf nahtlos ist.
03 · Text bleibt Text
Live-Text-Sprechblasen: eine Zeichnung, jede Sprache
Ist das Lettering fest ins Artwork eingebrannt, heißt jede neue Sprache: Pixel wegradieren und neu lettern – Seite für Seite. In PanelWave zeichnet eine Lettering-Engine die Sprechblase und füllt sie mit echtem Text. Eine Übersetzung ist nur ein neuer Text, die Sprechblase passt sich von selbst an, und Lesende wechseln mitten in der Geschichte die Sprache.
- Zehn Sprechblasentypen. Rede, Rechteck, Erzählerkasten, drei Stile mit abgeschnittener Oberkante, Gedanke, Schrei, Flüstern und Verbinder – mit Dornen, Presets und Stilen, die sich vom Werk über die Figur bis zur einzelnen Sprechblase vererben.
- Passt sich jeder Sprache an. Sprechblasen passen ihre Größe an den Text an und messen sich für jede Sprache neu aus, sodass auch eine längere deutsche Zeile hineinpasst. Der Editor warnt dich, wenn Text überläuft.
- Eine echte Übersetzungswerkstatt. Alle Texte in Story-Reihenfolge, Fortschritt pro Sprache, DeepL-Entwürfe zur Freigabe, Translation Memory, ein Glossar für die Begriffe deiner Serie und Hinweise auf veraltete Übersetzungen, sobald sich der Ausgangstext ändert.
04 · Linear ist perfekt. Verzweigt geht auch.
Story-Graph: heute linear, verzweigt, wenn du willst
Die meisten Geschichten sind linear – und die meisten Creators fangen genau so an. In PanelWave kostet dich das nichts: Jedes Kapitel ist ein Graph, und ein linearer Comic ist einfach eine Kette von Panels. Die Verbindungen entstehen automatisch, wenn du ein Skript oder Seiten importierst. Will deine Geschichte mehr, bietet derselbe Graph Platz für eine Entscheidung, einen Umweg zurück zur Haupthandlung oder ein anderes Ende.
- Standardmäßig linear. Beim Import entsteht automatisch eine durchgehende Lesereihenfolge. Den Graphen musst du dir nie ansehen, wenn du nicht willst.
- Entscheidungen ohne Code. Ein Hotspot setzt eine Variable oder springt direkt weiter; Verbindungen fragen die Variable ab. Außerdem bekommen Lesende einen „Entscheidungen“-Button, sobald mehr als ein Weg offen ist.
- Umwege, die zurückführen. Optionale Szenen, Nebenwege und Rückblenden, die zur Haupthandlung zurückkehren – ganz normale Formen im Graphen.
05 · Ein Panel, mehrere Fassungen
Varianten: die passende Fassung für alle Lesenden
Manche Szenen brauchen mehr als eine Fassung. Ein Kampf, der für jüngere Lesende sanft und für andere schonungslos ist. Eine Narbe, die wegen einer früheren Entscheidung bleibt. Eine Gedankenblase, die sich ändert, sobald der Hinweis gefunden ist. Eine Variante ist eine alternative Fassung eines Panels mit eigener Regel. Erreicht jemand das Panel, gilt die erste Regel, die passt.
- Regeln auf Variablen. Jede Variante hat eine Bedingung auf deinen Story-Variablen – Intensität, Alter, eine Entscheidung, ein gefundener Hinweis. Die Varianten werden der Reihe nach geprüft: Die erste passende gilt, sonst erscheint das Basispanel.
- Alles austauschbar. Artwork-Ebenen, Sprechblasen, Hotspots, Ton, Video, Timing – eine Variante ersetzt genau die Teile, die du änderst.
- Lass Lesende die Intensität wählen. Frag einmal zu Beginn („Wie intensiv sollen Kampfszenen sein?“) oder biete die Option in den Reader-Einstellungen an – jedes Panel mit Varianten richtet sich danach.
06 · Du zeichnest. Der Assistent erledigt den Papierkram.
KI-Agenten über MCP: gib die Fleißarbeit ab
Neunzig Seiten hochladen, Panels verknüpfen, Dialoge aus dem Skript lettern, Übersetzungen entwerfen, den Preflight laufen lassen – nötig, aber nicht der Grund, warum du Comics machst. Verbinde Claude, ChatGPT, Cursor oder einen beliebigen MCP-Client mit PanelWave und übergib diese Arbeit einem Assistenten. Er arbeitet in deinem Namen, mit deinen Berechtigungen, und fragt nach, bevor er etwas öffentlich macht oder etwas Unwiderrufliches tut. Das Artwork kommt von dir: Du lädst deine Seiten hoch – von Hand gezeichnet oder mit eigenen Bild-Tools erstellt –, und der Assistent arbeitet nur mit dem, was du hochlädst.
- Vom Skript zum Werk. Der Assistent liest dein Skript oder deine Gliederung und legt Kapitel, Seiten, Panels, Figuren und Sprechblasen an – nachdem er dir einen Probelauf gezeigt hat.
- Ganze Ordner hochladen. Mit der lokalen Bridge (npx -y @panelwave/mcp) lädt er einen Ordner mit Artwork hoch, überspringt Duplikate und hängt jedes Bild an das richtige Panel.
- Lettern und übersetzen. Er setzt Sprechblasen auf viele Panels auf einmal, zieht die Texte heraus und entwirft Übersetzungen zur Prüfung – mit Blick aufs Glossar.
07 · Gebaut, um uns zu überdauern
Offenes Format & Player: veröffentliche bei uns – oder selbst
Dein Werk ist eine Datei: panelwave.json plus deine Assets, in einem offenen Format (CC BY 4.0), das jede Software lesen darf. Veröffentliche es auf PanelWave mit Review-Links, Embeds und QR-Codes – oder exportiere das Werkarchiv und liefere es mit dem Open-Source-Player (MIT) von deinem eigenen Server aus. Dasselbe Werk, dasselbe Leseerlebnis, kein Lock-in.
- Ein offenes, dokumentiertes Format. JSON Schema 2020-12, versioniert, jedes 1.0-Manifest ist weiterhin gültig. Prüfe es mit der offenen CLI, lies es mit den TypeScript-Typen.
- Veröffentlichen auf PanelWave. Ein öffentlicher Reader-Link, nicht gelistete Review-Links für dein Lektorat, ein Embed-Code für deine Website, ein QR-Code für den Druck und ein Link zu jeder Seite und jedem Panel.
- Oder nimm alles mit. Das Werkarchiv (ZIP) enthält die Manifeste aller Formate und alle Asset-Varianten. Entpack es auf einem beliebigen statischen Host und spiel es mit dem Open-Source-Player ab.
08 · Behalte 100 %. Nicht 70. Nicht 50.
Behalte 100 % von dem, was Lesende zahlen
PanelWave verdient an deinen Verkäufen nicht mit – in keinem Tarif, auch nicht im kostenlosen. Sobald Lesende bezahlen können, geht das Geld direkt auf dein eigenes Stripe-Konto: Du verkaufst selbst, und es fallen nur die Gebühren des Zahlungsanbieters an. Wir verdienen an den Studio-Werkzeugen, nie an deinen Geschichten.
- 0 % Plattformgebühr, im Code festgeschrieben. Die Plattformgebühr ist in der Zahlungsintegration fest auf null gesetzt – kein Aktionspreis.
- Direkt an dich ausgezahlt. Zahlungen laufen als Direct Charges über dein eigenes verbundenes Stripe-Konto. PanelWave verwahrt dein Geld zu keinem Zeitpunkt.
- Sperre, was du willst. Paywall-Regeln pro Werk, Kapitel, Panel oder Bonus-Extra, mit kostenlosen Vorschau-Panels – eingerichtet und getestet in der Content-Map.
Das Studio drumherum
Und alles, was du von einem Profi-Werkzeug erwartest
Skript- & Seiten-Import
Canvas-Editor
Vorschau = Player
Veröffentlichen
Leseanalysen
Exporte
Extras
Teams
Barrierearmes Lesen
Jede große Geschichte beginnt als Skizze.
Öffne das Zeichenbrett und fang mit deinem Skript an – so gelingt der Einstieg am leichtesten. Oder starte mit dem, was du schon gezeichnet hast: Panelbilder, Videoclips oder Seiten ohne Lettering. Setz Sprechblasen, bring die Geschichte in Form und sieh zu, wie dein erstes Kapitel auf dem Bildschirm läuft.